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Kerndämmung: Was sollte im Hohlraum stecken?

Infos und Tipps zur Hohlraumdämmung zweischaliger Wände mit und ohne Luftschicht, Sanierung von Hohlwandmauerwerk im Altbau

#Übersicht

Ausgangssituation: Ungedämmtes Hohlwandmauerwerk, Sanierung: Einblasen eines Dämmstoffes
Ausgangssituation: Ungedämmtes Hohlwandmauerwerk, Sanierung: Einblasen eines Dämmstoffes
  • Bei einem zweischaligen Wandaufbau mit zwei separat errichteten Mauern, der tragenden Innenschale und der dem Wetterschutz dienenden Außenschale, spricht man auch von einem Hohlwandmauerwerk.
  • Der Hohlraum kann leer sein (Luft 4 bis 6 cm), mit einem Dämmstoff gefüllt (Kerndämmung bis ca. 12 cm) oder beides (Kerndämmung bis 12 cm plus 4 cm Luftschicht) sein.
  • Die äußere Mauerschale wird meist mit besonders langlebigen, wasserabweisenden Materialien, wie z. B. hart gebrannten Ziegeln (Klinker) ausgeführt. Sie wird durch spezielle Anker auf Abstand gehalten. Für die Innenschale werden normale oder, in neuerer Zeit, besser wärmedämmende Ziegel verwendet.

#Zweischaliger Aufbau mit Luftschicht ohne zusätzliche Dämmung

Mechanismus von aufsteigender und herabfallender Luft im Luftspalt
Mechanismus von aufsteigender und herabfallender Luft im Luftspalt

Zweischalige Wandkonstruktionen ohne Luftschicht und ohne zusätzliche Dämmung sind auch „Sparwände", weshalb sie zum Beispiel während und nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkt gebaut wurden. Der Bau des Hohlwandmauerwerks folgte aber anfangs auch dem Gedanken, dass eine Luftschicht eine Verbesserung der Wärmedämmung der Wand bewirken würde.

Die Verfüllung des Hohlraumes mit Dämmstoffen führt zum Stillstand der Luft
Die Verfüllung des Hohlraumes mit Dämmstoffen führt zum Stillstand der Luft

Das ist nach heutigem Wissensstand nur bei absolut ruhiger Luft der Fall, was für die Praxis nicht zutrifft. In der kalten Jahreszeit ist die Luft im Spalt jedoch infolge der Temperaturunterschiede heftig in Bewegung, sodass die sich an der äußeren Seite der inneren Schale aufgewärmte Spaltluft nach oben steigt. An der kalten Seite der äußeren Schale kühlt sich die Spaltluft wieder ab. Dieser „Luftpaternoster" bringt keine Verbesserung der Wärmedämmung, im Gegenteil. Bringt man nun jedoch die Luft durch das Einfüllen eines Dämmstoffs zur Ruhe, kann eine deutliche Verbesserung der Wärmedämmung der Wand beobachtet werden. Die Oberflächentemperaturen auf der Innenseite der Außenwand steigen, sodass die thermische Behaglichkeit zunimmt.

Dass sich die Luft im Hohlraum nicht in Ruhe befindet, wussten einige Sachkundige bereits um 1900. Im Hygienischen Taschenbuch von Erwin von Esmarch, erschienen 1902 im Springer-Verlag Berlin, ist über Isolierluftschichten in massiven Mauern Folgendes nachzulesen:

Vorteile: Wände sind wärmer im Winter, kühler im Sommer, trockener in jeder Jahreszeit. … Allerdings können sich diese Vorteile auch in Nachteile wandeln, wenn die Wände kühler werden als die isolierende Luft, deren Wasser sich dann abscheiden und die Wände wieder feucht machen kann. Ist dieses zu befürchten, müssen die Luftschichten mit schlecht wärmeleitenden Materialien ausgefüllt werden, zum Beispiel Kieselgur, Schlackenwolle, Korkabfälle.

#Zweischaliger Wandaufbau mit Kerndämmung und Luftschicht

Mehrschaliger Wandaufbau mit 5 cm Mineralwolle und 4 cm Luftschicht, Foto: KS-Industrie
Mehrschaliger Wandaufbau mit 5 cm Mineralwolle und 4 cm Luftschicht, Foto: KS-Industrie

Um die Wärmedämmung gleich beim Neubau von Wänden zu verbessern, wurden nach der Phase der leeren Hohlwände zweischalige Wandkonstruktionen mit einer Wärmedämmung aus Mineralwolle oder Schaumpolystyrol mit einer Stärke von anfangs 4 bis 6 cm versehen. Sie wurde auf der äußeren Seite der inneren Schale befestigt. Danach war eine Luftschicht vor der Dämmung von 4–6 cm vorgesehen. Durch sie sollte der durch Diffusion nach außen drängende Wasserdampf abgeleitet werden. Dazu wurde die Luftschicht mit Ein- und Ausströmöffnungen in der äußeren Schale verbunden. Solche Konstruktionen sind erkennbar an den sichtbaren Einström- bzw. Ausströmöffnungen.

Öffnungen zur Belüftung der Belüftungsebene hinter der Dämmschicht (von innen)
Öffnungen zur Belüftung der Belüftungsebene hinter der Dämmschicht (von innen)

Die dargestellte Bauweise ist häufiger im norddeutschen Raum anzutreffen. Die Einström-Öffnungen befinden sich meist an den Fußpunkten der äußeren Mauerwerksschale, unter den Fensterbänken und über den Fensterstürzen. Belüftete Wandkonstruktionen dieser Art wurden vor allem in den 70er- und 80er-Jahren gebaut.

Hintergrund: Man glaubte, dass die Luftschicht zur Abfuhr von Feuchtigkeit aus der inneren Schale plus Wärmedämmschicht erforderlich sei. Diese Art der Konstruktion schien besonders effizient und langlebig zu sein. Der meist verwendete Dämmstoff Mineralwolle wird durch die von der Thermik angetriebene Luftbewegung jedoch durchströmt, was zu einer Reduzierung der Dämmleistung führt. Auch sackt Mineralwolle im Laufe der Zeit zusammen, sodass die Dämmleistung abnimmt. Oftmals waren die Dämmschichten nicht hinterströmungsfrei und nicht lückenlos verlegt. Zweischalige Konstruktionen mit Luftschicht vor der Dämmung verschwenden nach heutigem Wissensstand daher Wärmedämmpotenzial.

Nutzen Sie eine effiziente Sanierungsmaßnahme, indem die Belüftungsöffnungen verschlossen werden (funktionsfähige horizontale Sperrschicht vorausgesetzt) und der Hohlraum vollständig mit einem einblasfähigen Dämmstoff verfüllt wird. Wird auf die Belüftung verzichtet, bringt dies keine bauphysikalischen Nachteile mit sich, im Gegenteil. Der gesamte zur Verfügung stehende Raum kann mit Dämmstoff verfüllt werden, was den U-Wert, also die wärmedämmende Wirkung, erheblich verbessert.

#Zweischaliger Wandaufbau mit Kerndämmung ohne Luftschicht

Neubau: Kerndämmung ohne Belüftungsschicht
Neubau: Kerndämmung ohne Belüftungsschicht

Heute errichtete Gebäude mit zweischaliger Außenwand werden gänzlich ohne Luftschicht errichtet. Für die Wärmedämmung im Kern eignen sich Schaumpolystyrol und Mineralwolle oder einblasfähige Dämmstoffe. Vor allem von einer Dämmung mit einblasfähigen Dämmstoffen kann man Lückenlosigkeit erwarten. Dazu müssen die Dämmstoffe setzungssicher eingebracht werden (können).

#Geeignete Materialien für die Kerndämmung

  • Mineralwolle als Flocken oder Granulat: nicht brennbar (Brandschutzklasse A1 oder A2), gute Wärmedämmung, guter Schallschutz, relativ kostengünstig, diffusionsoffen
  • EPS-Granulat (expandiertes Polystyrol): gute Wärmedämmung, wasserabweisend, setzungssicher, relativ kostengünstig, gut rieselfähig
  • Hyperlite-Granulat: nicht brennbar, resistent gegen Schädlinge und Verrottung, gute Wärmedämmung, sehr staubige Arbeit
  • Blähglasgranulat: nicht brennbar, wasserunempfindlich, druckfest, gute Wärmedämmung
  • Aerogel-Granulat: sehr hohe Wärmedämmleistung (beste Dämmwerte), geringe Einbaudicke möglich, kostspielig

#Kriterien für die Auswahl des Dämmstoffs

  • Der für die Dämmung von Hohlwandmauerwerk geeignete Dämmstoff (siehe auch Einblasfähige Dämmstoffe) muss eine Zulassung vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) für diese Aufgabe besitzen.
  • Wärmeleitfähigkeit (λ): Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Für die Einblasdämmung sollte der Wert maximal 0,045 W/(m·K) betragen (gemäß Gebäudeenergiegesetz GEG).
  • Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert): Der erreichbare U-Wert der gesamten Wand ergibt sich aus der maximalen Schichtdicke und der Wärmeleitfähigkeit des Materials und sollte so niedrig wie möglich sein (kleiner 0,6 W/m²K). Benutzen Sie unseren Dämmstoffdickenrechner.
  • Brandverhalten: Je nach Gebäudeart und Nutzung können bestimmte Anforderungen an den Brandschutz bestehen. Für Ein- bis Zweifamilienhäuser bestehen keine Einschränkungen.
  • Feuchteverhalten: Der Dämmstoff muss wasserabweisend eingestellt sein.
  • Setzungsverhalten: Das Material sollte sich nicht nachträglich setzen, um Wärmebrücken zu vermeiden.
  • Verarbeitbarkeit: Das Material muss sich gut einblasen lassen und den Hohlraum vollständig ausfüllen.

#Zweischaliges bzw. Hohlwand-Mauerwerk modernisieren – Wie gehe ich vor?

Bei dieser Konstruktion sind wie schon beschrieben zwei separate Wände gemauert, die meist einen Abstand von etwa 6 cm haben. Bei einem zweischaligen Mauerwerk, welches bereits eine Wärmedämmung (z. B. aus Mineralwolle) besitzt, stehen etwa 4 bis 6 cm zwischen äußerer Wand und Dämmschicht zur Verfügung. Zur Stabilitätsverbesserung wurden eventuell quer liegende Steine oder Metall-Anker in bestimmten Abständen eingezogen. Gelegentlich sind die Außenecken, immer aber Laibungen und Stürze vollständig ausgemauert. Das bedeutet, dass die Lückenlosigkeit der vorgesehenen Dämmung von vornherein nicht zu 100 % gewährleistet ist.

Bevor eine Entscheidung fällt, sollte man sich mit dem tatsächlichen Aufbau beschäftigen. Hilfreich ist dabei die Nutzung einer Wärmebildkamera. Mit ihrer Hilfe kann zerstörungsfrei ermittelt werden, ob es sich überhaupt um ein zweischaliges Mauerwerk handelt.

Prinzip Analyse
Typisches Wärmebild einer zweischaligen Wand mit Luftschicht Typisches Wärmebild einer zweischaligen Wand mit Luftschicht: Die wolkenartigen, ins rot gehenden Verfärbungen zeigen eine nach oben gerichtete Strömung zwischen den beiden Schalen an.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich hier um einen zweischaligen Wandaufbau handelt Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich um einen zweischaligen Wandaufbau handelt. Bevor nun aber die Dämmleistung bestellt wird, sollte unbedingt an mehreren Stellen in den Hohlraum hineingeschaut werden.

Sehr hilfreich ist ein Endoskop. Mit seiner Hilfe kann angesehen werden, wie es im Inneren des Hohlraumes aussieht. Dazu müssen mehrere Bohrungen gemacht werden.

Abbildungen Inspektion
Inspektion des Hohlraums mit einem Endoskop Untersuchung des Zustands von Hohlwandmauerwerk mittels Endoskop
Bild vom Hohlraum mit Endoskop aufgenommen Blick ins Innere einer nicht gedämmten zweischaligen Wand aus Mauerziegeln: Dieser Hohlraum scheint für die Verfüllung mit einem einblasfähigen Dämmstoff geeignet.

Mithilfe des Endoskops und einer ingenieurtechnischen Beratung können folgende Fragen beantwortet werden:

  • Ist die horizontale Sperrschicht intakt oder ist es am Fuß der Wand feucht? Kann diese Frage nicht eindeutig beantwortet werden, muss eventuell ein ingenieurtechnisches Gutachten in Auftrag gegeben werden.
  • Ist zu viel Bauschutt im Hohlraum? Wird zu viel Bauschutt vorgefunden, ist nur mit einer Verbesserung der Oberflächentemperatur ab Schuttoberkante zu rechnen. Eventuell ist ein Wärmedämmverbundsystem die bessere Lösung!
  • Gibt es zu viele Verbindungsziegel? Viele Verbindungsziegel stellen Wärmebrücken dar. Zu viele Verbindungsziegel verlangen ein Wärmedämmverbundsystem WDVS.

Ist alles in Ordnung, kann die nachträgliche Kerndämmung, also das Befüllen des Hohlraumes, vorgenommen werden.

#Das Einblasen

Lückenloses Verfüllen von Hohlwandmauerwerk durch Einblasen eines Dämmstoffs

Das Verfüllen geschieht mittels Einblasen durch mehrere Löcher von außen, um so auch die entlegeneren Wandabschnitte noch sicher zu erreichen. Die Größe der Einblaslöcher ist abhängig vom gewählten Dämmstoff. Mit dem Einblasen werden anders als bei einer Schüttung auch die Abschnitte sicher verfüllt, die, wie der Bereich unter einem Fenster, abgeschirmt sind.

Das Einblasen ist möglich, wenn

  • die Luftschicht in der Hohlwand weitestgehend durchgängig ist (d. h. nicht durch zu viele Binderziegel unterbrochen);
  • nicht allzu viel Mörtel und Ziegelbruch am Boden der Wand liegt;
  • die innere und äußere Mauerschale auf einem trockenen Fundament stehen (funktionierende Sperrschicht);
  • die äußere Schale sicher den Regen abweist;
  • die Luftschicht mindestens 4 cm breit ist.

#Die Verbesserung des U-Werts und die Grenzen der Kerndämmung

Vorher: Das ungedämmte Hohlwandmauerwerk hat einen U-Wert von ca. 1,7 W/m²K. Die innere Wandoberfläche kommt nur auf eine Temperatur von 13,4 °C bei einer Raumlufttemperatur von 20 °C. Diese Situation wird wegen des großen Temperaturunterschieds von 6,4 Grad als äußerst unbehaglich wahrgenommen. Die Folge ist meist eine Anhebung der Raumlufttemperatur durch verstärktes Heizen.

Legende: 1 1 cm Innenputz, 2 12 cm Normal-Ziegelstein, 3 4 cm Luftschicht unruhig, 4 12 cm Normal-Ziegelstein, 5 1 cm Außenputz

Temperaturverlauf in einem ungedämmten Hohlwandmauerwerk 12 cm+4 cm+12 cm
Temperaturverlauf in einem ungedämmten Hohlwandmauerwerk 12 cm+4 cm+12 cm

Nachher: Die Einblasdämmung (4 cm) führt zu einem Absinken des U-Werts auf etwa 0,65 W/m²K. Dies hebt die innere Wandoberflächentemperatur auf 17,5 °C bei einer Raumlufttemperatur von 20 °C. Der Temperaturunterschied zwischen den Oberflächen der Außenwand und der Raumluft beträgt nun nur noch 2,5 Grad, was in der Regel als behaglich wahrgenommen wird. Die Oberflächentemperatur erhöht sich jedoch nicht auf allen Wandabschnitten gleichmäßig, da einige Wärmebrücken trotz der zusätzlichen Dämmschicht bleiben.

Temperaturverlauf in einem Hohlwandmauerwerk 12 cm+4 cm+12 cm mit 4 cm Einblasdämmung
Temperaturverlauf in einem Hohlwandmauerwerk 12 cm+4 cm+12 cm mit 4 cm Einblasdämmung

Wurden z. B. die Außenwandecken vollständig ausgemauert, fehlt nach dem Ausblasen dort die Dämmung. Ähnliches gilt für die Fenster- und Türlaibungen sowie für die Sturzträger. Trotz dieser an einem kleinen Teil der Wand bleibenden Wärmebrücken ist die Befüllung des Hohlraums eine effiziente Möglichkeit zur Verbesserung der Behaglichkeit und zur Verringerung des Heizenergiebedarfs um etwa 20 %. Die Maßnahme lässt sich einfach und preisgünstig realisieren.

#Was schließt eine nachträgliche Kerndämmung aus?

  • Wände, die von unten wegen einer defekten horizontalen Sperrschicht durchfeuchtet sind, sollten nicht gedämmt, sondern zunächst trockengelegt werden.
  • Putz- bzw. Verfugungsmängel an der Außenfassade sind zuerst auszubessern, damit der Regen sicher abgewiesen wird, eventuell versiegeln.
  • Wenn die Luftschicht in der Hohlwand zu viele Binderziegel enthält, sollte über ein WDVS, eine Wärmedämmung mit hinterlüfteter Fassade oder eine Innendämmung nachgedacht werden. Auch beide Systeme zusammen sind möglich.
  • Viel Mörtel und Ziegelbruch liegt am Boden, dann wäre ein WDVS, eine Wärmedämmung mit hinterlüfteter Fassade oder eine Innendämmung die bessere Lösung.
  • Wenn die Luftschicht nicht mindestens (3) bis 4 cm breit ist und/oder zu viele Wärmebrücken aus Mörtel im Endoskop sichtbar werden.

Ausführlich in energytools.de:

#Gibt es Vorschriften für die Dämmung von Hohlwandmauerwerk?

Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020)

… ist ein Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,045 W/(m·K) einzuhalten, soweit Dämm-Materialien in Hohlräume eingeblasen …

werden. Die oben erwähnten Materialien sind also geeignet. Ob eine solche Maßnahme förderfähig ist, kann bei der Förderbank KfW nachgefragt werden.

#Mein Fazit

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mir sind keine Schadensfälle bekannt, die auf nachträgliche Kerndämmung zurückgehen. Frostschäden wurden nicht beobachtet. Zwar werden, wie bereits dargestellt, durch die Maßnahme nicht alle Wärmebrücken beseitigt, sie werden jedoch auch nicht verstärkt, wie einige Bauleute behaupten. Belüftungs- bzw. Entwässerungsöffnungen „stören nicht". Sie sollten jedoch verschlossen werden.

  • Kerndämmungen verbessern sowohl im Neubau die Behaglichkeit und mindern den Heizwärmeverbrauch.
  • Vor allem bei der Modernisierung besitzt die Kerndämmung aber Nachteile gegenüber einer von außen angebrachten Dämmung, da nicht alle Wärmebrücken überdämmt werden. Es ist damit zu rechnen, dass die Gebäudeecken massiv ausgemauert sind. Auch lassen sich weitere Wärmebrücken, wie Sturzträger, Laibungen und Brüstungsaufbauten, nicht ganz vermeiden.
  • Grundsätzlich überwiegen aber die Vorteile gegenüber ungedämmtem Hohlwand-Mauerwerk.
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| Autor: now

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